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Koppels |
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Auf diesem 1960 aufgenommenen Bild sieht rechts von einem Nebengebäude der Hofreite "Jeckels" auch die alte Schule, die von 1907-1933 unter dem Hausnamen "Koppels" im Besitz der Familie Stein war. |
| Hausnummern: 1820 Haus Nr. 74, 1862 Haus Nr. 80, 1900 Kreuzstraße 15, 1961 Kreuzstraße 7, 1978 Kreuzstraße 7 |
| Bedeutung des Hausnamens: Das vormalige Schulhaus ("Ahl Schoul") der Gemeinde Crainfeld wurde Haus wurde 1907 von dem 1914 ermordeten Abraham Stein aus dem in der Mordnacht abgebrannten Haus "Koppels" bei "Gerbets" gekauft. |
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Interessantes: Das Gebäude diente bis 1907 als Crainfelder Schulhaus.
Es verfügte über einen Schulsaal mit Schulbänken, eine Lehrerwohnung und
einen Abtritt mit Pissoir. Vermutlich ist das Gebäude mit dem bereits 1735
als neu gebaut erwähnten Schulhaus in Crainfeld zu identifizieren. Vor allem
aufgrund gestiegener Schülerzahlen und der dadurch notwendig gewordenen
Schaffung einer zweiten Lehrerstelle kam es zum Schulhausneubau (heute
Dorfgemeinschaftshaus) am Ortsausgang nach Grebenhain. Abraham Stein ("Koppels"), der das Gebäude 1911 schließlich kaufte, wohnte ursprünglich in einem Haus zwischen den Hofreizen "Gerbets" und "Siebhannesjes", das nach seiner Ermordung am 28.4.1914 von dem Täter in Brand gesteckt wurde. Dieses Haus wurde nicht wieder aufgebaut, sondern die Familie Stein zog stattdessen in die alte Schule und betrieb dort ihr Lebens- und Futtermittelgeschäft weiter. Vor seiner Emigration nach Südafrika 1933 verkaufte Markus Stein das Anwesen. |
| Hausbesitzer: |
| 1820 Kirchspiel Crainfeld |
| 1862 Schule Crainfeld |
| 1911 Abraham Stein, Kaufmann + Jüdischer Gemeindevorsteher, aus Crainfeld ("Koppels" Altes Haus) |
| 1914 Amalie Stein Witwe geb. Nußbaum, Witwe von Abraham Stein |
| 1925 Markus Stein (Sohn), Kaufmann |
| 1933 Karl Jöckel (Kauf), Landwirt + Händler, aus Crainfeld ("Jeckels") |
| 1958 Otto Jöckel (Sohn), Textilkaufmann |
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