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Krommese |
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Die älteste fotografische Ansicht der zu diesem Zeitpunkt noch in Betrieb befindlichen ehemaligen Ellenbergischen Mühle ("Krommese") vor dem Ersten Weltkrieg. Auf dem Bild zu sehen ist auch die damalige Besitzerfamilie Heinrich Fritz III.. 1915 gab der letzte Crainfelder Müller seinen Betrieb auf. |
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| Hausnummern: 1820 Haus Nr. 56, 1862 Haus Nr. 65, 1900 Nebenstraße 7, 1961 Kreuzstraße 12, 1978 Kreuzstraße 12 |
| Bedeutung des Hausnamens: Es liegen noch keine Angaben vor. Seit dem Verkauf an Karl Georg Seibert aus Schlechtenwegen im Jahr 1938 wird das Anwesen "Seiberts" genannt. |
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Interessantes: Das Anwesen war die letzte (bis 1915) in Betrieb
befindliche der drei Crainfelder Mühlen und ist auch die einzige erhaltene.
Wegen ihrer früheren Besitzer, der Crainfelder Schultheißenfamilie
Ellenberger, wurde sie auch Ellenbergersche Mühle (eigentlich "Mühle im
Dorf") genannt. Die Mühle wurde bis
1720 von den Ellenbergern an auswärtige Müller verpachtet. Der wohl letzte
von diesen, Bernhard Linker, ist 1721 nach Ungarn ausgewandert. Nach dem
Ende des Mühlenbetriebes und dem Tod des letzten Müllers Heinrich Fritz III.
wurde das gesamte Anwesen 1920 von dem nach "Hambaste" geheirateten Sohn
Wilhelm Fritz (späterer Bürgermeister) zu Wohnzwecken vermietet. Nähere
Informationen dazu sind im Kapitel über die Mühlen zu finden. Zur Hofreite
gehörte ab 1879 auch das gegenüber direkt über dem Mühlgraben gelegene
Färbhaus. Der Hausbesitzer Johannes Strauch ist 1879 mit seiner gesamten Familie nach Amerika ausgewandert. |
| Hausbesitzer: |
| 1820 Johann Velten Müller, Müller, aus Crainfeld |
| 1838 Johann Sebastian Müller (Sohn), Bauer |
| 1844 Johannes Strauch (Kauf), Müller, aus Breungeshain |
| 1879 Konrad Fritz (Kauf), Zimmermann + Müller + Wagner, aus Crainfeld ("Koppels" Altes Haus) |
| 1893 Heinrich Fritz III. (Sohn), Landwirt + Müller |
| 1918 Wilhelm Fritz (Sohn), Landwirt |
| 1938 Karl Seibert (Kauf), Maurer, aus Schlechtenwegen |
| 1961 Karl Seibert (Sohn), Elektrotechniker |
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