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Matthese |
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Das ehemalige Haus "Matthese" bzw. "Althause" im Jahr 1980. |
| Hausnummern: 1820 Haus Nr. 78, 1862 Haus Nr. 83, 1900 Kreuzstraße 11, 1961 Kreuzstraße 5, 1978 Kreuzstraße 5 |
| Bedeutung des Hausnamens: Benannt nach dem Hausbesitzer Matthäus Stein I.. Nach dem Verkauf an den Spengler Wilhelm Althaus aus Grebenhain 1933 wurde das Haus "Althause" genannt. |
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Interessantes: Das Haus ist das einzige Gebäude in Crainfeld mit
einem Mansarddach und wurde in dieser Form 1918 durch Matthäus Stein II.,
der in dem Haus einen Kaufladen betrieb, neu- oder umgebaut. Die Familie
Stein zog 1933 nach Frankfurt a. M.. Die gesamte Familie wurde 1942 ins KZ
Theresienstadt deportiert, wo bis auf den Schwiegersohn von Matthäus Stein
II. alle starben. Der Hausbesitzer Wilhelm Althaus führte nach 1933 in dem Anwesen einen Laden für Lebensmittel, Tabakwaren, Drogeriewaren, Fahrräder, Eisenwaren, Farben, Lacken, Öle und Fette. |
| Hausbesitzer: |
| 1820 Andreas Rauber, Schmied, aus Crainfeld ("Koathereins") |
| 1834 Heinrich Ruhl (Kauf), Schreiner, aus Grebenhain |
| 1862 Matthäus Stein I. (Kauf), Handelsmann |
| 1893 Matthäus Stein II. (Sohn), Kaufmann |
| 1933 Wilhelm Althaus (Kauf), Spengler, aus Grebenhain ("Althause") |
| 1952 Elise Althaus Witwe geb. Oestreich, Witwe von Wilhelm Althaus |
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