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Nades |
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| Blick in die winterliche Bahnhofstraße (heute Frankfurter Straße), aufgenommen wohl noch zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Links im Vordergrund das alte Haus der Hofreite "Deichschneidersch", genutzt zu Wirtschaftszwecken und als Mietswohnung (bis 1934 Familie Wertheim). Im Anschluss rechts daran steht das Haus "Nades", welches 1937 von Johannes Luft gekauft wurde. |
| Hausnummern: 1820 Haus Nr. 80, 1862 Haus Nr. 86, 1900 Hauptstraße 25, 1961 Bahnhofstraße 4, 1978 Frankfurter Straße 4 |
| Bedeutung des Hausnamens: Abgeleitet vom Vornamen des Hausbesitzers Nathan Sommer I.. Zuvor dürfte das Anwesen den Hausnamen "Hoabichs" getragen haben nach Johannes Habicht, der es 1836 erwarb. |
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Interessantes: Das Haus hat eine Bauinschrift, die sich jedoch heute
unter einer Kunststoffverkleidung befindet und daher nicht mehr sichtbar
ist. Der Text ist nicht überliefert. In dem Anwesen war die 1852 gegründete Schreinerei Flach zuerst ansässig, bevor sie bzw. ihr Gründer Heinrich Flach I. unter "Mitnahme" des Hausnamens ins "Hoabichs" Haus übersiedelte. Die Familie von Manfred Sommer emigrierte im Jahr 1937 in die USA. |
| Hausbesitzer: |
| 1820 Johann Heinrich Rauber, Schuhmacher, aus Crainfeld |
| 1836 Johannes Habicht (Kauf), Maurer, aus Gunzenau |
| 1852 Heinrich Flach I. (Schwiegersohn), Schreinermeister, aus Salz |
| 1863 Nathan Sommer I. (Kauf), Handelsmann |
| 1896 Leopold Sommer I. (Sohn), Viehhändler |
| 1930 Manfred Sommer (Sohn), Viehhändler |
| 1938 Johannes Luft (Kauf), Weißbindermeister, aus Crainfeld ("Lufte") |
| 1944 Anna Luft Witwe geb. Berting, Witwe von Johannes Luft |
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