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Sallys |
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(leider noch kein Bild vorhanden...) |
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| Hausnummern: 1820 Haus Nr. 47, 1862 Haus Nr. 53, 1900 Nebenstraße 8 |
| Bedeutung des Hausnamens: Bezieht sich auf Sally Weinberg, der das Haus 1926 kaufte. Vorher hieß das Anwesen "Leebs" nach Löb Sommer, dem Großvater von Elkan Sommer, der 1927 in das neue Haus (Nebenstraße 10 1/10) zog. |
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Interessantes: Das Haus stand vor der Hofreite "Heckenanne" direkt an
der Nebenstraße. Es war einstöckig mit einer zweistöckigen Scheuer an der
gegenüberliegenden Straßenseite, die 1927 zum Wohnhaus von Elkan Sommer
umgebaut wurde. Sally Weinberg betrieb eine Radio- und Fahrradhandlung zuerst ab 1926 in einem von ihm neu gebauten Haus in der Grebenhainer Bahnhofstraße, bevor er kaum ein Jahr später nach Crainfeld zog. Während des Pogroms am 9.11.1938 wurde das Haus von einheimischen SA-Leuten überfallen und geplündert und die Familie schwer bedroht. Das Haus wurde nur eine Woche später willkürlich für "baufällig" erklärt und durch die örtliche Feuerwehr abgebrochen. Sally Weinberg musste mit seiner Familie nach Frankfurt a. M. übersiedelten. Alle wurden im November 1941 nach Kaunas im deutsch besetzten Litauen deportiert und dort ermordet. |
| Hausbesitzer: |
| 1820 Jud Amschel |
| 1862 Löb Sommer, Handelsmann |
| 1884 Sigmund Sommer I. (Sohn), Handelsmann |
| 1923 Elkan Sommer (Sohn), Kaufmann |
| 1926 Sally Weinberg (Kauf), Fahrradhändler + Radiohändler, aus Grebenhain |
| 1939 Konrad Möller (Kauf), Schreinermeister, aus Crainfeld ("Heckenanne") |