Schefferjes

 

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Hausnummern: 1820 Haus Nr. 34, 1862 Haus Nr. 40, 1900 Nebenstraße 19, 1961 Nebenstraße 23, 1978 Nebenstraße 23

 

Bedeutung des Hausnamens: Abgeleitet von dem Schäfer Henrich Fritz aus Ulfa, dem Vater des Hausbesitzers Christoph Fritz.
 
Interessantes: Die Hofreite besteht eigentlich aus zwei voneinander getrennten Häusern. 1866 kaufte Johannes Fritz das Nachbarhaus des Jakob Greß, um es 1875 abzureißen und dort ein neues großes Wohnhaus zu bauen. Das alte "Schefferjes" Haus wurde nun Scheune und Stall. Das "neue" Haus erhielt ab 1900 die Hausnummer der ursprünglichen "Schefferjes" Hofreite. Erst in den 1980er Jahren wurden beide Häuser wieder getrennt, seither wird das alte "Schefferjes" Haus auch wieder als Wohnhaus genutzt.

Etwa zwischen 1860 und 1925 wurde in dem Anwesen eine Zimmerei betrieben, durch die zahlreiche Fachwerkhäuser in Crainfeld und Umgebung entstanden. Der Hausbesitzer Sebastian Fritz II. schaffte 1896 die erste Dreschmaschine des Dorfes an. Über mehrere Generationen wurde in dem Haus auch das Amt des Gemeinde- und Kirchenrechners sowie des Rechners der Jüdischen Gemeinde ausgeübt.

 
Hausbesitzer:
 
1820 Christoph Fritz, Schafhirt, aus Crainfeld
1830 Sebastian Fritz I. (Sohn), Wagner + Gemeinderechner
1859 Johannes Fritz (Sohn), Zimmermeister + Kirchenrechner
1883 Sebastian Fritz II. (Sohn), Zimmermeister + Gemeinderechner
1920 Karl Flach (Schwiegersohn), Landwirt + Kohlenhändler, aus Crainfeld ("Hoabichs")
1954 August Lang (Schwiegersohn), Landwirt, aus Steinfurt
 

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