Schoulbästjes

 

 

Die Hofreite "Schoulbästjes" um 1914. In der Tür stehen Johannes Schäfer III. und sein ältester Sohn Heinrich Schäfer. Die Frau links im Fenster ist wahrscheinlich Karoline Schäfer geb. Jost.

 
Hausnummern: 1820 Haus Nr. 33, 1862 Haus Nr. 39, 1900 Nebenstraße 21, 1961 Nebenstraße 25, 1978 Nebenstraße 25
 
Bedeutung des Hausnamens: Bezieht sich auf den Schuhmacher Sebastian Götz III., der das Haus 1837 kaufte.
 
Interessantes: Das Haus war im Erdgeschoß massiv mit Ziegelmauerwerk gebaut. Diese ansonsten eher untypische Bauweise wurde möglicherweise von Johannes Schäfer III. aus dem Ruhrgebiet mitgebracht, wo er zeitweise als sogenannter "Westfalengänger" (Bezeichnung für die dort saisonal im Bergbau und Bauhandwerk arbeitenden Vogelsberger) arbeitete.
 
Hausbesitzer:
 
1820 Heinrich Oechler
1837 Sebastian Götz III. (Kauf), Schuhmacher, aus Crainfeld ("Nathans" Haus)
1862 Johannes Neuner (Kauf), Schneider, aus Burkhards
1872 Sebastian Götz III. (Kauf), Schuhmacher, aus Crainfeld ("Schoulbästjes" Haus)
1878 Johannes Schäfer II. (Kauf), Landwirt, aus Crainfeld ("Bergbalzerjes")
1910 Johannes Schäfer III. (Sohn), Küfer + Landwirt
1934 August Hansel (Schwiegersohn), Arbeiter, aus Ilbeshausen
1958 Karl Greb (Schwiegersohn), Maurer, aus Crainfeld ("Tränkpetersch")
 

zur Übersicht