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Wänersch |
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(leider noch kein Bild vorhanden...) |
| Hausnummern: 1820 Haus Nr. 91, 1862 Haus Nr. 93, 1900 Hauptstraße 11, 1961 Bahnhofstraße 18, 1978 Frankfurter Straße 18 |
| Bedeutung des Hausnamens: Wurde 1919 vom benachbarten Wänersch (Haupt-) Haus nach dem Kauf durch den Wagnermeister Friedrich Schmelz übernommen. Der vorherige Hausname lautete "Kimpels" nach dem Hauserbauer Sebastian Kimpel. |
| Interessantes: Das 1835 erbaute Haus war
ursprünglich ein einstöckiger Stockwerkbau wie das angrenzende "Abrahams"
Haus (heutiger Kindergarten), von dem es nur durch eine Brandmauer getrennt
ist und aus dem auch der Erbauer stammte. Seit dem Kauf durch Friedrich Schmelz im Jahr 1919 ist es faktisch ein
Nebenhaus der Hofreite "Wänersch". 1925 entstand ein zweistöckiger Neubau
mit massivem Backstein-Erdgeschoss und Fachwerk-Obergeschoss. Der Hausbesitzer Ludwig Schmelz war 1935-1936 Eigentümer des Sägewerks am Bahnhof Bermuthshain und wirkte nach 1945 als Architekt in der Vogelsbergregion. Nach seinen Plänen entstanden in Crainfeld das Gebäude der Volksbank, die Leichenhalle und das Feuerwehrgerätehaus. |
| Hausbesitzer: |
| 1835 Sebastian Kimpel, Tagelöhner + Veteran, aus Crainfeld ("Abrahams" Haus) |
| 1884 Martin Werner (Schwiegersohn), Schuhmacher + Hirt, aus Geiß-Nidda |
| 1898 Friedrich Karl Dammwitz (Schwiegersohn), Maurer, aus Weilmünster (Kr. Weilburg) |
| 1900 Karl Fölsing (Kauf), Maurer, aus Weidmoos |
| 1919 Friedrich Schmelz (Kauf), Wagnermeister |
| 1943 Ludwig Schmelz (Sohn), Sägewerksbesitzer + Architekt |
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